Montag, 13. September 2010

Junikäfer und Haucherglocke


Uuuuuuuhhh-Ah-Uuuuuuuhhh... Der Robert ist ja schon ein Hübscher. Und dieses Albumcover, ein Oben-Ohne-Gebet im Bett. Und die Unter- und Karohemdigkeit. Mit 16 Jahren Gitarrenschüler von John Frusciante. Der wiederum mal Stella Schnabel datete, deren Vater, Julian Schnabel, nicht nur ein Albumcover für die Chili Peppers malte, sondern auch Regie führte bei dem Film "Before Night falls" (vgl. Francis' Albumtitel), in dem Johnny Depp mitspielte, der nicht nur auf dem dritten, und ersten mittelmäßigen Oasis-Album ("Be Here Now") bei einem Song Gitarre spielte (Robert's "Before Nightfall" wurde von einem der Oasis-Produzenten aufgenommen), sondern auch mit Flea (RHCP) befreundet ist, welcher mit Johnny Depp in "Fear and Loathing in Las Vegas" spielte, und welcher auch in "My Own Private Idaho" mit River Phoenix spielte, der wiederum auf dem Bürgersteig vor Johnny Depps damaligem Club in den Armen seines Bruders Joaquin Phoenix starb, dessen angebliche Rapkarriere hier nicht behandelt werden soll.

Aber zurück zu Robert. Warum ist er so schön und hat so wenig Talent? Ein Lehrling Frusciantes, mag er auch die Prüfung nicht absolviert haben, sollte doch mehr drauf haben als ein One-Ohrwurm-Wonder. Stattdessen übertüncht er mit seinem Indie-Mädchen-ködernden Look dieses musikalische Manko. Brustbehaarung und Bartzucht werden ausführlich exponiert, ebenso der fernschweifende Schlafzimmerblick. Mit seinem Look mag er locken, aber seine Songs sind leider weichgespült und gesanglich kaputtgehaucht.
Kleine Indie-Mädchen dürften sich von diesem Out-of-Bed-Boy täuschen lassen, wir aber nicht.
Hübsch ist er trotzdem.

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